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Empathy for the Devil

Staged Concert

© Piet Truhlar

„Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will …“: Mit „Empathy for the Devil“ verkehren NICO AND THE NAVIGATORS die übliche Wahrnehmung des Diabolischen in ihr Gegenteil. Das Staged Concert fragt nicht nur nach den Ursachen und nach dem Ursprung des Schlechten im Menschen, sondern auch nach der Notwendigkeit solcher Konstruktion, ohne die das Gute undenkbar wäre.

Die Produktion, die ursprünglich zum 200-jährigen Jubiläum der Uraufführung von Carl Maria von Webers Oper „Freischütz“ im Juni 2021 im heutigen Berliner Konzerthaus entstand – und daher auch den Pakt mit dem „schwarzen Jäger“ Samiel in den Blick nimmt – wird nach pandemiebedingter Verschiebung nun in einer Kammerversion im radialsystem gezeigt.

Barocke Arien von Georg Friedrich Händel und Henry Purcell, aber auch Songs von David Bowie und Jeff Buckley grundieren einen Abend, in dem die Faszination wie die Irritation des Bösen in vielen Facetten verhandelt wird. Und am Ende ist der Teufel vielleicht der, „der stets das Gute schafft“.

 

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