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Empathy for the Devil

Nico and the Navigators mit dem Konzerthausorchester Berlin

© Piet Truhlar

Anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Konzerthauses Berlin wollen NICO AND THE NAVIGATORS – nachdem am 28. Juni 1821 an gleicher Stelle Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ aus der Taufe gehoben wurde – eine Inszenierung entwickeln, die das ambivalente Verhältnis des vermeintlich Guten zum mutmaßlich Bösen in den Blick nimmt. Mit „Empathy for the Devil“ soll (als pathetisch ironischer Gruß an die „Sympathy“ der Rolling Stones) die Rolle jener personifizierten Kraft thematisiert werden, die laut Goethe „stets das Böse will / und stets das Gute schafft“


In Form eines Staged Concerts, mit der das Ensemble in der Vergangenheit bereits große Erfolge feiern und auch das Konzerthaus Berlin erobern konnte, soll die schier unüberschaubare Fülle an diabolischem Material in Literatur und Musik erkundet sowie in erhellenden Kontrast gesetzt werden – von „Faust“-Vertonungen und Strawinskis „Geschichte vom Soldaten“ über Tartinis „Teufels-Triller“ und Ligetis „L‘escalier de Diablo“ bis hin zu Gounods „Margarete“ und Meyerbeers „Robert le diable“. Neben diesem klassischen Material werden natürlich auch und vor allem Rock- und Popsongs einfließen, die maßgeblich auf das Diabolische und die Attraktion des Bösen Bezug nehmen. Dass es dabei neben privaten Kontrakten mit dem Teufel und seinen Todsünden auch um politische Bündnisse und Endzeit-Prophezeiungen gehen wird, versteht sich angesichts der aktuellen Weltlage von selbst.

 

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