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Silent Songs Werkstatt

Was bedeutet es, sich Händel-Arien und Schubert-Lieder mit allen Sinnen anzueignen? Wie viel Mut braucht es, um sich einzulassen auf die darin verhandelten starken Affekte, auf das Wechselbad der Gefühle, auf Schmerz und Verlust, Sehnsucht und Liebe, Rache und Hoffnung? Wohin führen uns die Lieder? Enden sie im Lachen, im Tanz oder im arabischen Klagegesang?

Im Rahmen eines vierwöchigen Werkstattprojektes sind junge Sängerinnen und Sänger auf Entdeckungsreise gegangen und haben klassisches Liedgut und Opernarien im Hier und Jetzt erforscht. Als Arbeits- und Ausgangsmaterial dienten ihnen dabei ihre eigenen Erfahrungen, ihre individuellen Bewegungsmuster und ihr persönliches Gefühlsrepertoire. Im Spannungsfeld von Intimität und Ausbruch, von Vergangenheit und Gegenwart haben sie sich in einem intensiven Improvisationsprozess ihren ganz eigenen körperlichen und sängerischen Zugang zu den Gassenhauern von einst verschafft.

Entstanden ist das Staged Concert Silent Songs Werkstatt, das von einem Kollektiv aus Gesangsstudentinnen und -studenten, Navigatoren und Musikern an der Theaterakademie August Everding im Herbst 2015 in München entwickelt wurde. Geleitet und künstlerisch betreut wurde das Projekt von der Regisseurin Nicola Hümpel.  

 

 

Silent Songs Werkstatt wird weiterentwickelt – das Projekt bildet den Ausgangspunkt für die nächste große Navigator-Produktion Silent Songs into the wild, die im Februar 2017 in Brüssel im Palais des Beaux-Arts uraufgeführt und im September 2017 im Konzerthaus ihre Berlinpremiere feiern wird.

 


Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München mit dem Master-Studiengang Musiktheater/Operngesang (Leitung: Balázs Kovalik, KS Prof. Andreas Schmidt) in Kooperation mit Nico and the Navigators. 

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