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Mitteldeutsche Zeitung

SILENT SONGS into the wild

Das Fremde, die Heimat so nah

Würde sich die Regisseurin Nicola Hümpel vor knapp 20 Jahren am Bauhaus Dessau für die Disziplin Art-Rock entschieden haben - dem Projekt wäre angesichts der Stilsicherheit und bewundernswerten Konsequenz, die dieser Frau eigen sind, sehr wahrscheinlich ebenfalls Erfolg beschieden gewesen

Aber Nico, wie sie sich kurzerhand nennt, hat sich damals gemeinsam mit ihrem kongenialen Partner Oliver Proske und einer Handvoll weiterer Enthusiasten für ein unerhörtes, kreatives Musiktheater entschieden.

„Nico and the Navigators“ sind längst internationale Stars

Längst sind Nico and the Navigators internationale Stars und auf den großen Bühnen der Welt zu Hause. Wer damals in Dessau, als das Spielerische der Truppe das Musikalische überwog, aber der Drang zum Kompositorischen und Ganzheitlichen doch schon deutlich erkennbar war, noch wohlwollend milde gelächelt haben sollte - jetzt wird er einfach nur überwältigt sein.

Am Montagabend zeigten Nico und Genossen im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt, an feinster hauptstädtischer Adresse also, ihre neueste Produktion:„Silent Songs into the wild“: Ein „staged concert“ mit Musik von Franz Schubert

Welcher Kommentar zu jenem verunsicherten Bild, das Deutschland gerade von sich selbst gibt, hätte am Tag nach der ernüchternden Wahl passender sein können als eben dieser!

Sängerinnen und Sänger, Tänzerinnen und Tänzer, dazu sechs Musiker - alle von exquisiter Qualität und aus verschiedenen Ländern stammend - führen ein Gesamtkunstwerk auf, das dem großen Schubert und der Frage gewidmet ist: Wer ist dieses Ich, wo hat es sein Zuhause?

„Nico and the Navigators“: So fühlt sich Freiheit an

Fremd sein und ankommen, verzweifelt und geborgen sein - davon handelt dieser fein choreografierte, von Nico auf den Punkt inszenierte und von Oliver Proske bühnen- und videotechnisch brillant eingerichtete Abend im staatstragenden Konzerthaus.

Vergessen der Ort, kein Politikername gespenstert einem durch den Sinn. Man ist nur noch Auge und Ohr und im Herzen eins mit den Akteuren. Beim Lied vom Lindenbaum etwa, von Tobias Weber mit dem Hauch einer Bluesgitarre begleitet, ist Heimat von all dem Ballast entledigt, der einen bedrückt haben könnte. So fühlt sich Freiheit an.

Würde sich die Regisseurin Nicola Hümpel vor knapp 20 Jahren am Bauhaus Dessau für die Disziplin Art-Rock entschieden haben - dem Projekt wäre angesichts der Stilsicherheit und bewundernswerten Konsequenz, die dieser Frau eigen sind, sehr wahrscheinlich ebenfalls Erfolg beschieden gewesen. – Quelle: www.mz-web.de/28493232 ©2017

Würde sich die Regisseurin Nicola Hümpel vor knapp 20 Jahren am Bauhaus Dessau für die Disziplin Art-Rock entschieden haben - dem Projekt wäre angesichts der Stilsicherheit und bewundernswerten Konsequenz, die dieser Frau eigen sind, sehr wahrscheinlich ebenfalls Erfolg beschieden gewesen. – Quelle: www.mz-web.de/28493232 ©2017

Würde sich die Regisseurin Nicola Hümpel vor knapp 20 Jahren am Bauhaus Dessau für die Disziplin Art-Rock entschieden haben - dem Projekt wäre angesichts der Stilsicherheit und bewundernswerten Konsequenz, die dieser Frau eigen sind, sehr wahrscheinlich ebenfalls Erfolg beschieden gewesen. – Quelle: www.mz-web.de/28493232 ©2017

Würde sich die Regisseurin Nicola Hümpel vor knapp 20 Jahren am Bauhaus Dessau für die Disziplin Art-Rock entschieden haben - dem Projekt wäre angesichts der Stilsicherheit und bewundernswerten Konsequenz, die dieser Frau eigen sind, sehr wahrscheinlich ebenfalls Erfolg beschieden gewesen. – Quelle: www.mz-web.de/28493232 ©2017

Andreas Montag, 27.9.2017

 

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