-->

Niemand stirbt in der Mitte seines Lebens

Lebensrausch und Totentänze

 

Mit der Uraufführung von Niemand stirbt in der Mitte seines Lebens. Lebensrausch und Totentänze führen Nico and the Navigators vom 24. bis zum 26. April im Konzerthaus Berlin ihr erfolgreiches Format der inszenierten Konzerte fort: Wie leben wir mit dem Wissen, dass wir sterben müssen? Gibt es Übungen, mit denen wir uns auf diesen Abschied vorbereiten können? Sollen wir den Tod, wie Nietzsche es vorsah, zu einem Fest machen? Oder tanzen wir besser schon vorher auf dem Vulkan?

Mit Musik von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert, Leonard Cohen, Rufus Wainwright, Klaus Nomi und anderen wechseln sich stille und rauschhafte Momente in einer lebendigen, musikalischen Debatte ab – und stellen dabei die Macht des Todes als Maßstab allen Lebens dar. Die Tänzer Yui Kawaguchi und Ruben Reniers begegnen sich in ekstatischen Totentänzen oder werden selbst zur geheimnisvollen Macht der Endlichkeit. Ihnen begegnen der gefeierte russische Bariton Nikolay Borchev, die Sopranistin Julla von Landsberg, der amerikanische Tenor Ted Schmitz und die Sprecherin Annedore Kleist in traurigen, lakonischen und rauschhaften Szenen.

Mit ihren Instrumenten sorgen die Geigerin Elfa Rún Kristinsdóttir, der Kontrabassist Winfried Holzenkamp und der Schlagzeuger Philipp Kullen für ein breites Klangspektrum zwischen Barock und Pop, zwischen Kunstlied und Quodlibet. Matan Porat, der sich sowohl als Pianist als auch als Komponist einen Namen gemacht hat, hat einen Teil der Musik kunstvoll-hintergründig bearbeitet und übernimmt am Flügel die musikalische Leitung.

 

Eine Produktion von Nico and the Navigators. Koproduziert von dem Konzerthaus Berlin und Bozar Music Brüssel. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa. In Kooperation mit dem Radialsystem. 

© 2011-2016 Nico and the Navigators