Nicola Hümpel in einem Interview mit Dirk Pilz

N.H.: Die Dinge leben: Mit uns. Sie kommen und vergehen und dauern dennoch oft sehr viel länger als wir selbst. Das relativiert auch die menschliche Macht. Wir können nicht anders als mit der Dingwelt leben. Aber wie tun wir das? Dafür wollen wir die Wahrnehmung schärfen. Wer hat aus dieser Tasse getrunken? Was steckt für ein Leben dahinter? Wir möchten die Dimension der Dinge jenseits von Funktion und Materialwert in der Wegwerfgesellschaft untersuchen. Frage: Eine Arbeit über Abschied und Vergänglichkeit? N.H.: Ja, mit Ironie und dem Sinn für den Erinnerungswert der Dinge. Darin verbirgt sich auch ein Respekt vor den Gegenständen, der Natur und allem, was mehr ist als wir sind. Dennoch wollen wir keine Sentimentalität oder Esoterik verströmen, sondern eine Aufmerksamkeit für die Geschichten der "stummen Welt".

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