Wiederaufnahme: Empathy for the Devil

„Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will…“

Vom 16. bis 19. April 2026 kehrt mit Empathy for the Devil „ein packender Abend … mit einer hochpoetischen, bildmächtigen Theater- und Musiksprache“ (Online Merker) ans Radialsystem zurück, mit dem wir nichts Geringeres als Ursprung und Funktion des Bösen untersuchen. Barocke und zeitgenössische Kompositionen, Opern-Arien und Pop-Songs grundieren einen Abend, in dem in vielen Facetten die Faszination wie die Irritation des Bösen verhandelt wird. Dass es dabei neben privaten Kontrakten mit dem Teufel und der Verlockung durch Todsünden auch um politische Bündnisse und Endzeitprophezeiungen geht, versteht sich angesichts der aktuellen Weltlage von selbst.

Radialsystem

Donnerstag 16. April | 20:00
Freitag 17. April | 20:00 Publikumsgespräch im Anschluss
Samstag 18. April | 20:00
Sonntag 19. April | 18:00

Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Der Auftakt für einen mitreißenden Abend ist gegeben: Nico and the Navigators geben dem Höllenfürsten menschliche Gestalt und lassen ihn mal als Lebemann in Highheels und Glitzerstola, mal als melancholischen Anzugträger oder als sexy Vamp in rotem Satin auftreten. Das Ensemble singt und tanzt wie im Rausch und denkt zwischendurch laut über das Wesen von Gut und Böse nach. Als seien sie vom Leibhaftigen besessen, überbieten sich Sänger, Tänzer und Schauspieler […] Nico and the Navigators führen den Zuschauer durch seelische Abgründe und machen klar: Der Teufel, das sind wir alle. Das Premierenpublikum findet Gefallen an dieser Parade des Bösen und applaudiert begeistert.“
OPERNWELT | Anna Schors | 28.01.2022

EIN VOLKSBÜRGER online

Die politische Farce Ein Volksbürger mit Fabian Hinrichs und den Navigators auf dem YouTube-Kanal sowie in der Mediathek (2. Okt 2024 – Okt 2027) von ARTE!

28. September 2024 | 20 Uhr Livestream aus dem Haus der Bundespressekonferenz ins Babylon Berlin und in die Kinemathek Karlsruhe.

Lange Nacht der Demokratie

2. Oktober 2024 | 21 Uhr Stream Ein Volksbürger am Badischen Staatstheater Karlsruhe / Digitaltheater

Nachtkritik schreibt zur Uraufführung:

„Fabian Hinrichs brilliert in der Rolle des freistaatlichen Alleinherrschers Dominik Arndt … mit Haifisch-Charme und nimmerversiegendem Redeschwall.“

AUSBLICK 2026

In der ersten Jahreshälfte widmen wir uns der „Kraft, die stets das Böse will“ sowie der Lüge in all ihren gegewärtig wieder salonfähig gewordenen Formen.

Im April 2026 kehrt mit Empathy for the Devil „ein packender Abend … mit einer hochpoetischen, bildmächtigen Theater- und Musiksprache“ (Online Merker) ans Radialsystem zurück, mit dem wir nichts Geringeres als Ursprung und Funktion des Bösen untersuchen.

Radialsystem

Donnerstag 16. April | 20:00
Freitag 17. April | 20:00 Publikumsgespräch im Anschluss
Samstag 18. April | 20:00
Sonntag 19. April | 18:00

Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Im Mai 2026 sind wir mit einem Screening unserer hochaktuellen politischen Farce „Ein Volksbürger zu Gast im Festspielhaus Hellerau – einem Stück nach Recherchen des Verfassungsblogs um Maximilian Steinbeis über den rasanten Aufstieg eines populistischen Ministerpräsidenten in einem fiktiven Freistaat und die Belastungsprobe für die Demokratie.
Die Uraufführung mit Fabian Hinrichs in der Hauptrolle fand 2024 im Haus der Bundespressekonferenz statt und wurde 2025 für das Theatertreffen und den Friedrich-Luft-Preis nominiert.
Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit Nicola Hümpel, Maximilian Steinbeis, Vertreter:innen des SFB Uni Siegen (angefragt) und Moderator Tobi Müller statt.

Festspielhaus Hellerau | Kleiner Saal

Samstag 9. Mai | 15:30 | Karten

Mit unserer international gefeierten Musiktheater-Produktion The whole Truth about Lies verwandeln wir im Juni 2026 das Theater Heilbronn für einen Abend in einen Lügendetektor und beleuchten die stärkste Waffe populistischer PolitikerInnen: die Lüge – die im Politischen wie im Privaten existenzielle Wirkung entfalten und ungeahnte Katastrophen herbeiführen kann: „Ein kluger, vielschichtiger und sehenswerter Abend – mit großer kulturhistorischer Brennweite, aber doch immer auch auf die Gegenwart bezogen.“ (Berliner Morgenpost)

Theater Heilbronn

Samstag 27. Juni | 19:30 | Karten

Und noch ein Tipp: Zum Jahresauftakt präsentieren wir vom 29. Januar bis 1. Februar das von uns unterstützte Projekt HIDUADREI im DOCK 11 – ein dreiteiliger Tanzabend von Yui Kawaguchi und Ruben Reniers über gesellschaftliche Nähe und Distanz, kulturelle Referenzen und rituelle Motive.

Dock 11

Donnerstag 29. Januar | 19:30
Freitag 30. Januar | 19:30
Samstag 31. Januar | 19:30
Sonntag 1. Februar | 19:30

Der Vorverkauf läuft.

Veranstaltungs-Tipp!

Im Mai und Juni 2026 ist Gioachino Rossinis energiegeladene Oper Der Barbier von Sevilla in der vielfach gefeierten Inszenierung von Nicola Hümpel erneut an der Staatsoper Hannover zu erleben.

Die Inszenierung war Teil jener künstlerischen Arbeiten, die zur Auszeichnung des Hauses als „Opernhaus des Jahres“ 2020 beitrugen. Mit Live-Kameras und der Bühne von Oliver Proske rückt die Produktion die Figuren wie unter einer Lupe ins Zentrum. Die Wiederaufnahme ist ab 17. Mai 2026 an der Staatsoper Hannover zu erleben, weitere 5 Vorstellungen folgen bis Ende Juni.

„Dass man die Stimmen der Sänger kaum vom Charakter der Figuren trennen kann, ist ein Verdienst der Inszenierung von Nicola Hümpel. […] Der Jubel war gewaltig: Selten wurde eine Premiere an der Staatsoper so begeistert aufgenommen wie jetzt […] So sieht ein Triumph aus […] am Ende dieser neuen Version von Rossinis ‚Barbier von Sevilla‘, gibt es kein Halten mehr. Nicht nur im Parkett haben sich die meisten Zuschauer von ihren Sitzen erhoben – bis in den dritten Rang hinauf gibt es im ausverkauften Saal ausgiebigen Beifall und Ovationen im Stehen. So groß ist der Jubel nur selten.“ Hannoversche Allgemeine Zeitung

„Szenenanweisungen können auch beflügeln. Und wie. Nicola Hümpel und ihr kongenialer Bühnenbildner Oliver Proske beweisen es an der Staatsoper Hannover auf beglückende Weise … Das Gestenvokabular jedes Charakters ist genau aus der sehr persönlichen Körperlichkeit der einzelnen Sängerdarsteller abgeleitet … Die filmische Ebene schärft die chaplineske Präzision. Sie bringt selbst intimste Regungen ans Licht, verrät in ungewohnter Nähe, was uns auf der großen Opernbühne sonst verborgen bliebe […] Das schönste Kompliment aber, das man der Produktion machen muss: Die Szene beflügelt die Musik, wir hören wieder frisch und unmittelbar, wie maximalinspiriert und humorgetränkt diese herrliche Partitur ist.“
Peter Krause / Opernwelt

„Dieses Stück einer Frau anzuvertrauen war eine gute Idee der Staatsoper Hannover. Denn Nicola Hümpel vermeidet in ihrer mit stehenden Ovationen bejubelten Arbeit jeglichen Versuch einer wie auch immer gearteten Theorielastigkeit.“
Ute Schalz-Laurenze / nmz

Niedersächsisches Staatstheater Hannover | Staatsoper > Tickets

Sonntag 17. Mai / 18:30
Freitag 22. Mai / 19:30
Mittwoch 3. Juni / 19:30
Dienstag 9. Juni / 19:30
Mittwoch 24. Juni / 19:30
Freitag 26. Juni / 19:30