sweet surrogates

25 Jahre NICO AND THE NAVIGATORS – Kammerfassung

Mit der Premiere „sweet surrogates“ werfen NICO AND THE NAVIGATORS einen konzentrierteren und skeptischeren Blick auf das Thema Rausch, das sie bereits in der Orchesterfassung „Lost in Loops“ im Konzerthaus verhandelt haben.

 

Nach dieser ausverkauften und gefeierten Version kommt das Jubiläumsjahr zum 25. Bestehen der Kompanie damit zum Höhepunkt.

 

In ihrem neuen Stück suchen NICO AND THE NAVIGATORS nach dem reinen Rausch: Ist es möglich, das Bewusstsein ohne Risiken und Nebenwirkungen zu erweitern oder zu betäuben? Kann man der Schwerkraft entkommen, ohne den Absturz zu riskieren? Und ist nicht auch die flüchtige Kunst ein süßes Surrogat für garantiert tödliches Leben? Nach der großen Sehnsucht, die das Ensemble zuletzt in „Lost in Loops“ formuliert hat, wirft die Kammerfassung „sweet surrogates“ einen konzentrierteren und skeptischeren Blick auf das Thema Rausch: Denn die nach der Pandemie ersehnte Euphorie ist ausgeblieben, neue Krisen erschüttern die Welt – und die Erlösung in Ekstase scheint wünschenswerter denn je.

Mit ihrer Premiere feiern die Navigatoren im Radialsystem zugleich ihr Jubiläum voller Energie und süßer Verführung, als glücklichen Augenblick mit offenem Ausgang. Am Samstag nach der Vorstellung findet eine Jubiläumsfeier statt. Einen erweiterten Blick auf die Realität verspricht zudem die Augmented-Reality-Performance „Du musst Dein Leben rendern!“, die innerhalb der Festwoche ebenfalls gezeigt wird. Zum Schwelgen in einem Vierteljahrhundert Navigator-Geschichte lädt die AR-Ausstellung „Die Erinnerung von morgen“ ein. Was wird die Zukunft gewesen sein, auf die wir nach dem Rausch zurückblicken?

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